Gabel:
Die Gabeln der Katanas sind im Originalzustand meist sehr hart abgestimmt
und bringen dadurch in Kurven Unruhe ins Fahrwerk. Eine weichere Abstimmung
durch Änderung der Federn (nicht progressive) und Verwendung von weniger oder
anderem Dämpferöl hat schon so manche Katana gezähmt.
Lenkkopf:
Mit guten Lenkkopflagern und einer exakten Einstellung ist jede Katana
durchaus flott unterwegs. Wem das nicht genügt, der kann sich
Untermaßlagerschalen einbauen, da diese durch den Einbau nicht verspannt werden
und somit noch exakter arbeiten.
Schwinge:
Die meisten Katanas (außer GS 650 G) sind mit Nadellagern und Einsätzen
ausgerüstet, die selbstverständlich Spiel haben. Um Probleme mit der Schwinge
auszuschließen, sollte man die Schwinge axial distanzieren (Spiel Schwinge zu
Rahmen) und auch das Lagerspiel so klein wie möglich halten.
Präzisionskugellager helfen hier.
Stoßdämpfer:
Alle ursprünglichen Katanas haben Stereofederbeine, also zwei
Stoßdämpfer. Die originalen Stoßdämpfer sind meist zu hart und es empfiehlt
sich weichere Dämpfer zu verbauen. Bewährt haben sich Konis (werden jetzt
unter dem Namen IKON hergestellt), Wilbers/Technofex und manch andere Hersteller.
Die später entwickelte GSX 750 S3 hat bereits ein Monofederbein aus der GSX 750
ES/EF. Hier ist das Fahrwerk weitaus besser abgestimmt.
katana-treff.de